Was ist Jod?

Jod ist ein Spurenelement, und deine Schilddrüse braucht es, um ihre beiden Hormone überhaupt bauen zu können. Der Körper kann es nicht selbst herstellen, es muss also über das Essen kommen. Die üblichen Quellen sind Seefisch, Milchprodukte, Eier und jodiertes Speisesalz.

Für Erwachsene gelten rund 150 Mikrogramm am Tag als empfohlene Menge, in der Schwangerschaft mehr. Wer weitgehend pflanzlich isst und dabei auf Milchprodukte verzichtet, kommt rechnerisch deutlich darunter. Bei Jod liegen zu wenig und zu viel allerdings nah beieinander: Beides kann die Schilddrüse aus dem Takt bringen. Hoch dosierte Präparate gehören deshalb in ärztliche Begleitung.

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Quelle

Eine Studie misst viele Menschen und hält am Ende einen Mittelwert fest. Der beschreibt eine Gruppe – nicht dich, der du gerade nach einer Antwort für dein Leben suchst. Was für tausend Menschen im Schnitt stimmt, muss für den einen am Küchentisch noch nicht stimmen. Darum steht hinter jeder Quelle, wie belastbar sie ist und an wem sie erhoben wurde. Was davon zu dir passt, entscheidest am Ende du – oder die Fachperson, die dich behandelt und deinen Fall kennt.

Nicol et al. (2023): Iodine and plant-based diets: a narrative review and calculation of iodine content. Br J Nutr. DOI ansehen★★☆☆ Uebersicht mit eigener Berechnung
Reichweite: Rechnet den Jodgehalt von Ernaehrungsformen nach. Keine Messung an Menschen.

Recherchiert über PubMed. Stand: 4. August 2026.