Was ist die Perimenopause?

Perimenopause heißt die Zeit vor den Wechseljahren, in der dein Zyklus unregelmäßig wird und die Hormone anfangen zu schwanken. Sie beginnt bei den meisten Frauen Mitte vierzig und zieht sich über mehrere Jahre hin, oft ohne dass ihr überhaupt jemand einen Namen gibt. Östrogen und Progesteron gehen dabei nicht gleichmäßig zurück, sondern schwanken von Monat zu Monat, und genau diese Schaukelei macht einen großen Teil der Beschwerden aus.

In Langzeituntersuchungen ändern sich über diese Jahre hinweg vor allem drei Dinge deutlich: Hitzewallungen, Scheidentrockenheit und der Schlaf. Vieles andere, was Frauen in dieser Zeit erleben, hat andere Ursachen und trifft Männer im selben Alter genauso. Und schwer betroffen ist ohnehin nur eine Minderheit, denn wie stark es dich erwischt, lässt sich vorher nicht sagen.

Anzeige

Hier folgt eine passende Produktempfehlung, sobald der Partner feststeht.

Quelle

Eine Studie misst viele Menschen und hält am Ende einen Mittelwert fest. Der beschreibt eine Gruppe – nicht dich, der du gerade nach einer Antwort für dein Leben suchst. Was für tausend Menschen im Schnitt stimmt, muss für den einen am Küchentisch noch nicht stimmen. Darum steht hinter jeder Quelle, wie belastbar sie ist und an wem sie erhoben wurde. Was davon zu dir passt, entscheidest am Ende du – oder die Fachperson, die dich behandelt und deinen Fall kennt.

Woods & Mitchell (2005): Symptoms during the perimenopause. The American Journal of Medicine. DOI ansehen

Recherchiert über PubMed. Stand: 31. Juli 2026.