Was ist Braunhirse?

Braunhirse und Goldhirse stammen von derselben Pflanze. Der Unterschied liegt allein in der Schale. Goldhirse ist geschälte Rispenhirse, das übliche Korn im Laden, das man wie Reis kocht. Braunhirse ist dieselbe Hirse mit Schale, und genau dort sitzt der größte Teil der Kieselsäure.

Braunhirse wird als feines Pulver verkauft und nicht gekocht, und dafür gibt es einen sachlichen Grund: Ihre Schale ist so hart, dass sie jede Kochzeit übersteht und unverändert wieder herauskäme. Feinstes Vermahlen ist die einzige Möglichkeit, an den Inhalt zu gelangen. Daraus ergibt sich eine klare Aufteilung: Goldhirse ist das Essen, Braunhirse die Mineralquelle, üblicherweise ein bis zwei Teelöffel täglich. Wer wegen der Kieselsäure zu Hirse greift und Goldhirse kauft, hat genau den Teil weggelassen, um den es ging. Bei empfindlichem Darm gilt: einschleichen statt einsteigen.

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