Was ist die Zirbeldrüse?
Die Zirbeldrüse ist eine winzige Drüse tief in deinem Gehirn, kaum größer als eine Erbse. Sie ist eine von mehreren Drüsen, die überall in deinem Körper sitzen und als feine Steuerzentralen Hormone bilden und ins Blut abgeben. Ihre wichtigste Aufgabe ist es, das Schlafhormon Melatonin herzustellen. Dafür nutzt sie den Botenstoff Serotonin und wandelt ihn, sobald es dunkel wird, in Melatonin um. So ist die Zirbeldrüse eine Art innerer Taktgeber, der eng an Licht und Dunkelheit gekoppelt ist und deinen Körper langsam auf die Nacht einstimmt.
In spirituellen Kreisen wird der Zirbeldrüse seit jeher eine besondere Bedeutung zugeschrieben. Manche sehen in ihr eine Art Sitz des inneren Auges und verbinden sie mit Intuition und Bewusstsein. Ob man diese Sichtweise teilt oder nicht, bleibt jedem selbst überlassen. Fest steht, dass diese kleine Drüse einen erstaunlich großen Einfluss darauf hat, wie wir durch den Tag und durch die Nacht kommen.
Weil sie so stark auf Licht reagiert, bringt helles Licht am späten Abend sie durcheinander. Sie hält dann das Melatonin zurück, weil sie meint, es sei noch Tag. Das ist einer der Gründe, warum Bildschirme vor dem Schlafengehen den Schlaf erschweren können. Wer abends nicht auf sein Handy oder den Fernseher verzichten möchte, kann hier gezielt gegensteuern, zum Beispiel mit einer Brille, die das blaue Licht herausfiltert, oder mit einem Rotlichtfilter über dem Bildschirm. So bekommt die Zirbeldrüse eher das Signal, dass der Abend begonnen hat, und kann ihre Arbeit ungestört tun.
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Quelle
Eine Studie misst viele Menschen und hält am Ende einen Mittelwert fest. Der beschreibt eine Gruppe – nicht dich, der du gerade nach einer Antwort für dein Leben suchst. Was für tausend Menschen im Schnitt stimmt, muss für den einen am Küchentisch noch nicht stimmen. Darum steht hinter jeder Quelle, wie belastbar sie ist und an wem sie erhoben wurde. Was davon zu dir passt, entscheidest am Ende du – oder die Fachperson, die dich behandelt und deinen Fall kennt.
Nichols (2017): N,N-dimethyltryptamine and the pineal gland: Separating fact from myth. J Psychopharmacol. DOI ansehen★☆☆☆ Einordnende Übersicht eines Pharmakologen
Reichweite: Prüft vorhandene Belege nach, misst selbst nichts.
Recherchiert über PubMed. Stand: 9. Juli 2026.
