Was ist ein Stresshormon?

Stresshormone sind die Boten, die deinem Körper melden: Jetzt ist etwas los. Die beiden wichtigsten heißen Adrenalin und Cortisol. Adrenalin ist der schnelle von beiden und schießt binnen Sekunden ins Blut, wenn du erschrickst, dein Herz klopft und deine Hände werden feucht. Cortisol kommt langsamer nach und hält deinen Körper in Bereitschaft, solange die Lage anhält.

Gedacht ist das für Lagen, die nach ein paar Minuten vorbei sind. Ein voller Terminkalender, eine ungeklärte Rechnung oder ein Streit, der schon Wochen schwelt, halten den Pegel dagegen dauerhaft oben, und dein Körper unterscheidet dabei nicht, ob vor ihm ein Raubtier steht oder ein ungelesenes Postfach. Deshalb lautet die entscheidende Frage selten, wie du Stresshormone loswirst, sondern wann dein Körper zuletzt Gelegenheit hatte, sie wieder abzubauen. Wie viel davon bei dir zusammenkommt, weiß am Ende nur, wer deinen Alltag kennt.

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Quelle

Eine Studie misst viele Menschen und hält am Ende einen Mittelwert fest. Der beschreibt eine Gruppe – nicht dich, der du gerade nach einer Antwort für dein Leben suchst. Was für tausend Menschen im Schnitt stimmt, muss für den einen am Küchentisch noch nicht stimmen. Darum steht hinter jeder Quelle, wie belastbar sie ist und an wem sie erhoben wurde. Was davon zu dir passt, entscheidest am Ende du – oder die Fachperson, die dich behandelt und deinen Fall kennt.

VanItallie (2002): Stress: a risk factor for serious illness. Metabolism. DOI ansehen

Recherchiert über PubMed. Stand: 31. Juli 2026.