Ashwagandha
Ashwagandha, botanisch Withania somnifera, ist ein immergrüner Strauch, der vor allem in Teilen Indiens, Afrikas und des Nahen Ostens wächst. Seine Wurzel wird seit langer Zeit in der ayurvedischen Medizin verwendet. In Europa findet man sie heute meist als Pulver, Kapsel oder konzentrierten Extrakt.
Traditionell gilt Ashwagandha als stärkendes Mittel für Zeiten körperlicher und seelischer Belastung. Häufig wird die Pflanze den sogenannten Adaptogenen zugerechnet. Damit sind Stoffe gemeint, die dem Organismus helfen sollen, mit Stress besser umzugehen. Der Begriff ist jedoch wissenschaftlich nicht einheitlich bestimmt.
Einige kleinere Studien lassen vermuten, dass bestimmte Ashwagandha-Extrakte das persönliche Stressempfinden mindern, den Schlaf verbessern oder den Cortisolspiegel senken könnten. Die untersuchten Präparate, Dosierungen und Einnahmezeiten unterscheiden sich allerdings erheblich. Daraus lässt sich bislang weder eine allgemeine Wirkung noch eine verlässliche Dosierung ableiten.
Für Menschen, die sich mit traditionellen Pflanzenstoffen beschäftigen, kann Ashwagandha daher durchaus interessant sein. Wie gut ein Präparat vertragen wird, hängt jedoch von der Dosierung, seiner Zusammensetzung und der persönlichen gesundheitlichen Situation ab. Möglich sind unter anderem Müdigkeit oder Magen-Darm-Beschwerden. Auch Wechselwirkungen mit Arzneimitteln lassen sich nicht ausschließen.
Während der Schwangerschaft und Stillzeit sowie bei Leber-, Schilddrüsen- oder Autoimmunerkrankungen empfiehlt sich vor der Einnahme eine ärztliche Rücksprache.
Hier folgt eine passende Produktempfehlung, sobald der Partner feststeht.
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Quelle
Eine Studie misst viele Menschen und hält am Ende einen Mittelwert fest. Der beschreibt eine Gruppe – nicht dich, der du gerade nach einer Antwort für dein Leben suchst. Was für tausend Menschen im Schnitt stimmt, muss für den einen am Küchentisch noch nicht stimmen. Darum steht hinter jeder Quelle, wie belastbar sie ist und an wem sie erhoben wurde. Was davon zu dir passt, entscheidest am Ende du – oder die Fachperson, die dich behandelt und deinen Fall kennt.
Akhgarjand et al. (2022): Does Ashwagandha supplementation have a beneficial effect on the management of anxiety and stress? A systematic review and meta-analysis of randomized controlled trials. Phytotherapy Research. DOI ansehen★★★★ Auswertung vieler kontrollierter Studien
Reichweite: 12 kontrollierte Studien mit zusammen 1.002 Erwachsenen ausgewertet.
Recherchiert über PubMed. Stand: 13. Juli 2026.
