Was ist Quinoa?
Quinoa ist botanisch kein Gras und damit kein echtes Getreide, sondern ein Gänsefußgewächs, verwandt mit Spinat und Roter Bete. Deshalb spricht man von einem Pseudogetreide. Angebaut wird sie in den Anden auf drei- bis viertausend Metern, auf salzigen und kargen Böden, und sie bildet dort eine Pfahlwurzel von über einem Meter.
Ihr Vorzug liegt im Eiweiß. Quinoa enthält alle neun unentbehrlichen Aminosäuren in brauchbarer Menge, darunter besonders viel Lysin, jene Aminosäure, die allen echten Getreiden fehlt. Sie ist glutenfrei. Die Saponine in der Schale sind der Grund fürs Spülen vor dem Kochen, denn sie schmecken bitter. Zugleich sind sie biologisch aktiv und binden Cholesterin im Darm, man wäscht also etwas Wirksames ab.
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