Was ist die Knochendichte?
Die Knochendichte misst, wie viel Mineral in deinen Knochen steckt. Sie entscheidet mit darüber, wie viel ein Knochen aushält, bevor er bricht. Ab der Lebensmitte nimmt sie langsam ab, bei Frauen nach den Wechseljahren schneller, weil das schützende Östrogen wegfällt.
Knochen sind aber kein totes Gerüst. Sie bauen sich dort auf, wo Zug und Druck auf sie wirken, und genau deshalb wirkt Krafttraining. Eine Auswertung über 84 Übungsgruppen fand für Wirbelsäule, Oberschenkelhals und Hüfte durchweg einen günstigen Effekt, unabhängig davon, welche Art von Belastung gewählt wurde. Wer Muskelmasse verliert, verliert deshalb nicht nur Kraft, sondern auch Stabilität.
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Quelle
Eine Studie misst viele Menschen und hält am Ende einen Mittelwert fest. Der beschreibt eine Gruppe – nicht dich, der du gerade nach einer Antwort für dein Leben suchst. Was für tausend Menschen im Schnitt stimmt, muss für den einen am Küchentisch noch nicht stimmen. Darum steht hinter jeder Quelle, wie belastbar sie ist und an wem sie erhoben wurde. Was davon zu dir passt, entscheidest am Ende du – oder die Fachperson, die dich behandelt und deinen Fall kennt.
Kemmler et al. (2020): Effects of different types of exercise on bone mineral density in postmenopausal women: a systematic review and meta-analysis. Calcified Tissue International. DOI ansehen★★★★ Auswertung vieler Studien
Reichweite: Systematische Übersicht und Meta-Analyse über 84 Übungsgruppen bei Frauen nach den Wechseljahren.
Recherchiert über PubMed. Stand: 10. August 2026.
