Was ist Amarant?

Amarant war bei den Azteken ein Grundnahrungsmittel und ist wie Quinoa ein Pseudogetreide, also kein Gras. Er arbeitet mit der besonders wirkungsvollen C4-Photosynthese und übersteht Trockenheit gut. Unter den Körnern hat Amarant den höchsten Kalziumgehalt, dazu viel Magnesium und Eisen, und er ist lysinreich und glutenfrei.

Sein eigentliches Alleinstellungsmerkmal ist das Squalen im Amarantöl, eine Substanz, die sonst fast nur im Haifischleberöl in nennenswerter Menge vorkommt. Dazu kommen Tocotrienole aus der Vitamin-E-Familie und Phytosterole. Diese drei greifen gemeinsam in den Fettstoffwechsel ein, was ein gutes Beispiel dafür ist, dass in einem Lebensmittel selten ein einzelner Stoff wirkt, sondern ein Zusammenspiel. Amarant ist außerdem sehr klein, und je kleiner ein Korn, desto größer der Anteil des nährstoffreichen Keimlings am Ganzen.

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