Was ist Progesteron?
Progesteron ist eines der wichtigsten Hormone im weiblichen Zyklus. Es steigt vor allem nach dem Eisprung an und bereitet die Gebärmutter auf eine mögliche Schwangerschaft vor. Gleichzeitig wirkt es auf das Nervensystem und kann Ruhe, Schlaf und innere Stabilität beeinflussen.
Ein Teil dieser Wirkung entsteht über Allopregnanolon. Dieser Stoff wird aus Progesteron gebildet und wirkt im Gehirn an GABA-A-Rezeptoren. GABA ist einer der wichtigsten beruhigenden Botenstoffe. Deshalb kann Progesteron bei vielen Frauen mit mehr Entspannung, besserem Schlaf und weniger innerer Anspannung verbunden sein.
In der Perimenopause werden Eisprünge unregelmäßiger. Dadurch fallen Progesteronspitzen schwächer aus oder bleiben ganz aus. Das kann erklären, warum in dieser Phase häufiger unruhiger Schlaf, Reizbarkeit und innere Unruhe auftreten. Wer diesen Zusammenhang kennt, kann Beschwerden besser einordnen und gezielter darauf reagieren.
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Quelle
Eine Studie misst viele Menschen und hält am Ende einen Mittelwert fest. Der beschreibt eine Gruppe – nicht dich, der du gerade nach einer Antwort für dein Leben suchst. Was für tausend Menschen im Schnitt stimmt, muss für den einen am Küchentisch noch nicht stimmen. Darum steht hinter jeder Quelle, wie belastbar sie ist und an wem sie erhoben wurde. Was davon zu dir passt, entscheidest am Ende du – oder die Fachperson, die dich behandelt und deinen Fall kennt.
Söderpalm et al. (2004): Administration of progesterone produces mild sedative-like effects in men and women. Psychoneuroendocrinology. DOI ansehen★★★☆ Kleine kontrollierte Studie
Reichweite: Nur 17 Erwachsene, je eine Spritze Progesteron oder Scheinmittel.
Recherchiert über PubMed. Stand: 9. Juli 2026.
