Kalter Kartoffelsalat mit Gurke, Dill und Leinöl
Kalter Kartoffelsalat mit Gurke, Dill und Leinöl

Die Gurke knackt zwischen den weichen Kartoffelscheiben, der Dill schmeckt durch das cremige Dressing hindurch. Für diesen Salat kochst du die Kartoffeln schon am Vortag. Das passt gut, wenn du morgen wenig Zeit hast, und verändert zugleich einen Teil ihrer Stärke.
Was du brauchst
- 1 kg festkochende Kartoffeln
- 1 Salatgurke
- 1 kleine rote Zwiebel
- 1 Bund Dill
- 150 g Joghurt (3,5 % Fett) oder Schmand
- 3 EL Leinöl
- 2 EL Apfelessig
- 1 TL mittelscharfer Senf
- Salz und Pfeffer
- nach Belieben 2 hart gekochte Eier
Hake ab, was du schon zu Hause hast. Gesendet und gedruckt wird dann nur, was fehlt.
Wie es geht
- Die Kartoffeln mit Schale in Salzwasser 20 bis 25 Minuten kochen, bis ein Messer leicht hineingleitet. Abgießen, kurz ausdampfen lassen und noch warm pellen.
- In Scheiben schneiden und noch lauwarm mit dem Essig, einem halben Teelöffel Salz und drei Esslöffeln vom Kochwasser mischen. Warme Kartoffeln nehmen die Säure besser auf als kalte.
- In einem flachen Behälter zügig abkühlen lassen, dann abgedeckt über Nacht in den Kühlschrank stellen, mindestens zwölf Stunden. Das ist der Schritt, um den es in diesem Rezept geht.
- Am nächsten Tag die Gurke längs halbieren, die Kerne mit einem Löffel herauskratzen, in dünne Scheiben schneiden, salzen und zehn Minuten ziehen lassen. Das Wasser abgießen.
- Joghurt mit Senf, Leinöl, dem fein gehackten Dill und der fein gewürfelten Zwiebel verrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken.
- Kartoffeln, Gurke und Dressing vorsichtig mischen, nach Belieben die Eier in Vierteln obenauf. Kalt servieren. Das Leinöl kommt erst kalt ins Dressing, erhitzen sollte man es nicht.
Meine Notiz zu diesem Rezept
Warum gerade so?
Die Kartoffeln bringen schon Essig mit, bevor das Joghurtdressing dazukommt. Das macht beim Abschmecken einen Unterschied: Was in der kleinen Schüssel noch mild schmeckt, kann zusammen mit einer Kartoffelscheibe bereits deutlich sauer sein. Probier deshalb beides zusammen, bevor du am Dressing etwas veränderst. Der Joghurt gibt eine andere Säure dazu als der Apfelessig, und auch der Senf würzt mit.
Bei einem ganzen Kilo Kartoffeln darf der Dill gut zu schmecken sein. Er soll sich zwischen den Scheiben verteilen und auch in einem Bissen ohne Gurke vorkommen. Wenn du nachwürzt, hebe den Salat behutsam vom Schüsselboden her durch. Dort sammelt sich Dressing, das oben noch fehlen kann.
Und bei Kindern?
Den Kartoffelsalat kann dein Kind auf dem eigenen Teller anmachen. Einige weiche Kartoffelstücke und eine kleine Schale Dressing reichen dafür aus. Mit dem Löffel gibt es etwas Dressing über die Kartoffeln und mischt beides. Ein einzelnes Stück genügt zum Probieren; die übrige Portion kann noch ohne Dressing bleiben. Rohe Zwiebel stellst du getrennt dazu. Die Gurke schneidest du so, wie dein Kind sie schon gut essen kann, und legst sie daneben. Wenn du die vorgesehenen hart gekochten Eier dazu servierst, passen kleine Stücke davon zwischen die Kartoffeln. Beim Mischen zerfällt etwas Eigelb und verbindet sich mit dem Dressing.
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Häufige Fragen zu diesem Rezept
Welche Kartoffeln eignen sich?
Festkochende Sorten wie Linda, Annabelle oder Sieglinde behalten beim Mischen eher ihre Form. Mehlige Kartoffeln zerfallen leichter und machen den Salat stärker gebunden.
Wie bewahre ich den Salat auf?
Lass die gekochten Kartoffeln zügig abkühlen, am besten in einem flachen Behälter, und stell sie in den Kühlschrank. Auch der fertige Salat gehört abgedeckt in die Kühlung, möglichst unter 5 °C. Verbrauche ihn innerhalb von zwei bis drei Tagen ab dem Kochen der Kartoffeln.
Kann ich Mayonnaise statt Joghurt nehmen?
Ja, gib sie nach und nach dazu, bis dir die Konsistenz gefällt. Da Mayonnaise bereits viel Öl enthält, kannst du die Leinölmenge nach Geschmack verringern. Schmand ist ebenfalls möglich und ergibt ein dichteres Dressing.
Dieses Rezept beschreibt, wie ich es zu Hause mache, und ersetzt keine ärztliche oder ernährungsmedizinische Beratung. Wenn Beschwerden anhalten, sprich bitte mit einer Ärztin oder einem Arzt deines Vertrauens.
Wenn dir dieses Rezept gutgetan hat, gib es gern an jemanden weiter, der sein Mittagessen gern schon am Vortag vorbereitet.
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