Warmer Porridge mit Mandelmus, Zimt und Birne
Warmer Porridge mit Mandelmus, Zimt und Birne

Die Birne bleibt bei diesem Porridge frisch. Ihre dünnen Spalten liegen auf dem warmen Haferbrei und geben beim Essen etwas Saft ab. Darunter schmeckst du Mandelmus und Zimt. Wie cremig der Brei in der Schale ankommt, entscheidet sich allerdings schon vorher: beim letzten Blick in den Topf.
Was du brauchst
- 100 g Haferflocken, zart oder kernig
- 300 ml Milch, dazu 150 ml Wasser (oder 450 ml Hafermilch)
- 1 kräftige Prise Salz
- 2 EL weißes Mandelmus
- 1 TL Zimt, gemahlen
- 1 reife Birne
- 1 EL gehackte Mandeln oder Walnüsse
- 1 TL Honig
- nach Wunsch 1 TL Blütenpollen
Hake ab, was du schon zu Hause hast. Gesendet und gedruckt wird dann nur, was fehlt.
Wie es geht
- Haferflocken, Milch, Wasser und das Salz in einen kleinen Topf geben. Unter Rühren aufkochen lassen.
- Die Hitze herunterdrehen und den Brei offen köcheln lassen: zarte Flocken 5 Minuten, kernige 8 bis 10 Minuten. Dabei immer wieder mit dem Löffel über den Topfboden fahren, sonst setzt der Hafer an. Der Brei ist fertig, wenn er schwer vom Löffel fällt; beim Abkühlen zieht er noch nach.
- Den Topf vom Herd ziehen. Mandelmus und Zimt einrühren, bis das Mandelmus überall im Brei verteilt ist. Ist er zu fest, löffelweise heiße Milch dazugeben.
- Birne waschen, vierteln, das Kerngehäuse herausschneiden und die Viertel in dünne Spalten schneiden.
- Porridge in zwei Schalen füllen, die Birnenspalten darauf verteilen, Nüsse darüberstreuen und den Honig darüberträufeln. Wer mag, gibt zuletzt die Blütenpollen dazu.
Meine Notiz zu diesem Rezept
Warum gerade so?
Haferbrei wird auch dann noch fester, wenn du den Herd schon ausgeschaltet hast. Während du die Birne schneidest und die Schalen holst, zieht er weiter nach. Lass ihn deshalb im Topf etwas weicher, als du ihn essen möchtest. Ein Schuss heiße Milch hilft, wenn beim Rühren schon eine feste Masse entsteht. Die Flüssigkeit gibst du nach und nach dazu, bis der Brei wieder gut vom Löffel gleitet.
Das Mandelmus rührst du in den fertig gekochten, noch warmen Brei. So verteilt sich sein milder Geschmack in der ganzen Schale. Danach lässt sich auch die Konsistenz besser beurteilen, denn das Mus macht den Porridge etwas dichter. Die frische Birne kommt erst beim Anrichten dazu. So hast du beim Essen weiche Flocken auf dem Löffel und dazu ein Stück saftige Birne.
Und bei Kindern?
Für ein kleineres Kind kannst du eine sehr reife Birne schälen und mit der Gabel zerdrücken. Rühre sie in etwas Porridge ein und lass die Schale abkühlen, bevor du sie auf den Tisch stellst. Die Nüsse kommen fein gemahlen hinein; gehackte Stückchen lässt du weg. Wenn dein Kind mithelfen möchte, kann es die weiche Birne in seiner Schale selbst zerdrücken. Bei häufigem Zimtessen ist Ceylon-Zimt wegen seines geringeren Cumaringehalts die passende Sorte. Honig bleibt im ersten Lebensjahr weg. Die optionalen Blütenpollen lässt du für kleine Kinder ebenfalls weg; bei einer Allergie gegen Pollen oder Bienenprodukte eignen sie sich auch für Erwachsene nicht.
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Häufige Fragen zu diesem Rezept
Welche Haferflocken nehme ich?
Zarte Flocken passen, wenn du einen weichen, gleichmäßigen Brei möchtest. Mit kernigen Flocken bleiben einzelne Stückchen deutlicher spürbar. Für sie sind im Rezept acht bis zehn Minuten Kochzeit vorgesehen, für zarte etwa fünf.
Kann ich den Porridge am Vorabend kochen?
Ja. Fülle ihn in einen flachen Behälter, lass ihn zügig abkühlen und stelle ihn abgedeckt in den Kühlschrank, möglichst bei höchstens 5 °C. Am nächsten Morgen erwärmst du ihn mit etwas Milch unter Rühren gründlich. Birne und Nüsse gibst du frisch dazu.
Geht das Rezept auch ohne Kuhmilch?
Ja, mit den vorgesehenen 450 Millilitern Haferdrink. Auch Wasser funktioniert: Die Haferflocken binden beim Kochen selbst Flüssigkeit. Der Brei schmeckt damit weniger milchig. Für eine vegane Fassung ersetzt du zusätzlich den Honig, etwa durch Ahornsirup, und lässt die Blütenpollen weg.
Dieses Rezept beschreibt, wie ich es zu Hause mache, und ersetzt keine ärztliche oder ernährungsmedizinische Beratung. Wenn Beschwerden anhalten, sprich bitte mit einer Ärztin oder einem Arzt deines Vertrauens.
Wenn du den Porridge wieder kochen möchtest, speichere dir das Rezept für den nächsten Morgen.
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